Nur Mut! Die Angst vor der langen Durststrecke – und wie der Weg für mich zum Ziel wurde

Wie so viele, die ihr Gewicht reduzieren wollen, stand auch ich vor der Aussicht: erst Entbehrungen, später Erfolg. Und dann kam die Überraschung: Ich begann den Weg zu genießen.

Christoph Rammé

6/26/20263 min lesen

Wie gelähmt stand ich vor dem Startblock – und das mehr als nur einmal. Ich wollte endlich meinen Bauch loswerden, so fit und sportlich wie die anderen sein. Aber ich wusste auch: „Das bedeutet jetzt erst mal monatelange Quälerei, viele Änderungen und Verzicht. Und es wird ein halbes, vielleicht sogar ein ganzes Jahr dauern, bis ich mein Ziel erreiche.“

Je nachdem, wie viel Gewicht man verlieren möchte, ist diese Zeitrechnung oft korrekt. Und genau dieser Gedanke hat mich immer wieder zurückgehalten. Für die Mischung aus vielen Entbehrungen und dem langen Warten auf den Erfolg fühlte ich mich nicht bereit.

Irgendwann kam dann doch der Moment. Mein Leidensdruck war so groß geworden, dass ich es angepackt habe. Und dann passierte etwas, womit ich nicht gerechnet hatte: Ich begann, den Weg als Ziel zu begreifen – und sogar zu genießen.

Nach der ersten, zugegeben etwas zähen Startphase passierten plötzlich so viele tolle Dinge, dass die Reise geradezu anfing, mir Spaß zu machen. Es entwickelte sich eine Dynamik, die mich fast schon süchtig nach dem nächsten kleinen Fortschritt machte.

Eine Überraschung!

Lange bevor ich mein Endziel erreicht hatte, wurden auch gesundheitliche Dinge spürbar besser. Meine Fitness verbesserte sich, ich kam im Alltag nicht mehr so schnell aus der Puste. Und nach drei Monaten gab meine Liebste Entwarnung, dass mein nächtliches Schnarchen zumindest so viel weniger geworden war, dass sie nachts wieder durchschlafen konnte.

Der süchtig machende Zinseszins des Erfolgs

Es fing ganz unscheinbar an: Die Waage merkte es zuerst und zeigte das erste, dann das zweite Kilo weniger an. Ein paar Wochen später war es mein Gürtel, der seine Funktion nicht mehr erfüllte. Ich musste ihn ein Loch enger schnallen. Und schließlich kam der Tag, an dem ich ein neues Loch stanzen lassen musste, um ihn enger schnallen zu können. Plötzlich passten sogar aussortierte Anzüge wieder.

Das schönste Feedback kam von außen

Das Beste auf dieser Reise waren aber die Reaktionen der Menschen um mich herum. Wenn Kollegen oder Freunde mich plötzlich anschauten und sagten: „Christoph, du siehst richtig gut aus, hast du abgenommen?“

Manche dieser Menschen hatten es mir vorher nicht zugetraut, viele hatten mir sogar den einen oder anderen Spruch für mein Übergewicht reingedrückt.

Was für ein Gefühl!

Wo stehst du gerade? Und welche Erfahrungen hast du damit gemacht?

Schreib mir ganz unkompliziert an: christoph.ramme@no-cook.de.

Ich lese und beantworte jede Nachricht persönlich!

Inzwischen ist meine Reise abgeschlossen. Und so schön es auch ist, das Ziel erreicht zu haben – manchmal vermisse ich es ein wenig, „auf dem Weg“ zu meinem neuen Ich zu sein. Dieses Gefühl, wieder eine neue Stufe erreicht zu haben und mir selbst zu beweisen, was möglich ist.

Vielleicht macht dieser kurze Text dir ja ein wenig Mut, deine eigene Reise zu starten. Dann hat er sich auf jeden Fall gelohnt.

Warum ich das erzähle?

© 2026, All Rights Reserved